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english versionInstantSiril Konfiguration
Der erste Start
InstantSiril kann hier heruntergeladen werden. Es ist ein Kurzbefehle-Programm für den Mac, d.h. man muss "Kurzbefehle" öffnen und dieses Paket dann über "Ablage / Importieren" hinzufügen.
Vor dem ersten Start sollte ein erster
Test-Datensatz vorbereitet werden. Es werden die Einzelbilder vom Seestar benötigt, die im dem Verzeichnis liegen welches mit "_sub" endet. Voran steht immer der Objektname. Diese können in ein beliebiges Verzeichnis auf der Festplatte kopiert werden. Es werden nur die .fit Dateien benötigt, die .jpg Dateien bitte
nicht (!) kopieren. Auf dem Seestar sollte sich ein weiteres Verzeichnis befinden, dessen Name nur aus dem Objektnamen besteht. Darin befindet sich eine gestackte Version des Motives und der Name beginnt mit "Stacked_". Diese .fit Datei bitte auch in das gleiche Verzeichnis auf der Festplatte kopieren. Der Verwendungszweck wird später in der Beschreibung der Funktionsweise von InstantSiril ersichtlich.
Die Quelldaten sollten in etwa so aussehen:

(keine jpg-Dateien, die Stacking-Referenz Datei ist im gleichen Verzeichnis vorhanden)
InstantSiril kann nun ausgeführt werden. Das Programm prüft als erstes ob eine Konfigurationsdatei "instantsiril_conf.txt" im Home-Verzeichnis des Anwenders existiert. Beim ersten Start ist das nicht der Fall und die Installationsroutine startet. Hinweis: Bei den folgenden Schritten fragt das Betriebssystem mehrfach nach Zugriffserlaubnissen. Die Erlaubnis muss jeweils erteilt, bzw "immer erlauben" gesetzt werden. Beispiel einer solchen Meldung:

Es erscheint der Hinweis, dass als erstes das Siril-Home-Verzeichnis ausgewählt werden soll:

Wir wählen das Siril-Arbeitsverzeichnis. Wie zuvor gezeigt ist das bei mir die Festplatte "Astro":

Als nächstes erscheint der Hinweis, dass der Pfad zum eigenen Skript-Verzeichnis abgefragt wird. Dieses hatten wir zuvor bei der Siril-Konfiguration eingerichtet:

Das Skript-Verzeichnis auswählen:

Die Installation ist hiermit beendet. Im Skript-Verzeichnis wurden diese Daten hinzugefügt:
- Instantsiril global settings.py
- Instantsiril object settings.py
- instantsiril_crop.py
Im User-Verzeichnis liegt die Konfigurationdatei mit den Basis-Einstellungen.
InstantSiril fragt nun nach den ersten Dateien, die verwendet werden sollten.

Daher ist es günstig, wenn der erste Test-Datensatz jetzt zur Verfügung steht wie oben beschrieben. Wenn später InstantSiril erneut gestartet wird, erscheint direkt diese Verzeichnisabfrage:

InstantSiril legt nun im Siril-Arbeitsverzeichnis einen zusätzlichen Ordner mit dem Namen "InstantSiril" an, kopiert die die Quelldateien hier hinein, erzeugt das Siril-Arbeitsskript und startet dann Siril.
In Siril sollte sich nun unter "Scripts / Siril Script Files" das Arbeitsskript "_InstantSiril_Seestar.ssf" befinden. Dieses ist zu starten, um die Daten zu bearbeiten.
Parameter einstellen
Der erste Start sollte ein erstes Ergebnis erzeugt haben. InstantSiril kann nun für die eigenen Bedürfnisse eingestellt werden. Die Konfiguration kann bearbeitet werden, in dem man unter "Scripts / Python Scripts / Scripts" das Programm "Instantsiril global settings.py" öffnet. Folgende Parameter können hier vorgegeben werden:
- devicename: Wird für die Objektbeschreibung verwendet. (Voreinstellung „Seestar S30 Pro“)
- sensor: Wird für die Farbkalibrierung verwendet. Muss zum Teleskop passen (z. B. Seestar S30 Pro: Sony IMX585 / Seestar S50: Sony IMX462).
- homepath: Der Pfad zum Siril Arbeitsverzeichnis
- seestar_scriptpath: Der Pfad zum eigenen Siril-Skriptverzeichnis
- film_emulation: [none | Velvia | Provia | Classic | Acros] Experimentelle Farbanpassungen. Erzeugt eine zusätzliche entsprechend benannte Datei. Nur relevant für automatischen Stretch.
- rotate: Rotation des Ergebnisses (-1: 90° gegen den Uhrzeigersinn, 0: keine Drehung, 1: 90° im Uhrzeigersinn).
- background_extraction: [none | Siril | Graxpert] Wahl des Moduls zur Gradientenentfernung
- denoise: [none | Graxpert | SyQon | RC-Astro] Wahl des Moduls zur Rauschentfernung
- deconvolution: [none | Graxpert | SyQon | RC-Astro] Wahl des Moduls zur Bildschärfung
- star_removal: [Starnet++ | SyQon | RC-Astro] Wahl des Moduls zur Sternentfernung
- stretch: [Siril | SetiAstro] Wahl des Moduls zum finalen automatischen Stretch
- feather: [0 ... 200] Anzahl der Pixel für Überlappungsanpassungen bei Mosaiken (verhindert sichtbare Stoßkanten).
- asinh: Vorab-Stretch zur Erhaltung der Farbsättigung (Werte 2–5 empfohlen; Bereich [0–1000]). Nur relevant für automatischen Stretch.
- modasinh: Alternative asinh-Methode für Bilder mit extremem Kontrast [0–10]. Nur relevant für automatischen Stretch.
- location_height: Aufnahme-Höhe in Meter über dem Meeresspiegel. Wird für die Farbkalibrierung verwendet.
- veralux_stretch: Wenn aktiviert, wird das Ergebnisbild in Siril geladen und das VeraLux-Hilfsprogramm gestartet
- veralux_starless: Wenn aktiviert, dann wird eine sternfreie Version des Bildes vorbereitet und diese zum Stretch vorab geladen. Nach dem Stretch sollte das Bild als Fit-Datei gespeichert werden und dann dann wird mit dem Veralux Skript „StarComposer“ diese mit der Sternenmaske zum fertigen Bild zusammengeführt.
- comet: aktuell nicht verwendet, bitte deaktiviert lassen.
- crop_percentage: Prozentsatz des Bildrandes, der beschnitten wird.
- denoise_strength: Stärke des Entrauschen. Man sollte hier nicht übertreiben und zu weit nach 1 schieben, da ansonsten das Ergebnis künstlich wirkt und der automatische Stretch versagt.
- dc_stellar: Stärke der Schärfung (Deconvolution) für Sterne (niedriger Wert empfohlen, um Artefakte zu vermeiden, z.B. 0.2).
- dc_nonstellar: Stärke der Schärfung (Deconvolution) für Nebel/Galaxien (0.7 ist ein guter Standardwert).
- star_brightness: Dämpft die Dominanz der Sterne im automatischen Stretch. Je kleiner der Wert desto schwacher werden die Sterne.
- saturation: Erhöht die Farbsättigung beim automatischen Stretch.
- Object description template: Gibt das Format vor, wie die Bearbeitungsparameter in der Ausgabedatei "object_data.txt" erscheinen sollen. Details werden später beschrieben.
Die globalen Einstellungen sollten so vorgenommen werden, dass diese für die meisten Aufnahmesituationen den eigenen Präferenzen entsprechen. Änderungen werden immer erst bei dem nächsten Start von InstantSiril wirksam.
Falls Einstellungen nur für eine spezifische Aufnahme geändert werden sollten, können diese mit "Instantsiril object settings.py" festgelegt werden. Die Einstellung bezieht sich hier immer auf das letzte gerade bearbeitete Objekt. Jede Einstellung welche den globalen Parameter überschreiben soll, muss mit der Checkbox aktiviert werden. Die Konfigurationsdatei wird hier in dem Quellverzeichnis des Objekts abgelegt.
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